Totalprothetik

Ziel einer erfolgreichen Totalprothese ist die optimale Versorgung des zahnlosen Kiefers. Kau- und Sprachfunktion des Patienten sollen unter Wahrung ästhetischer Aspekte wiederhergestellt werden.

Um einen festeren Halt zu erzeugen, können Totalprothesen mit Implantaten kombiniert werden. 
Eine implantatgetragene Prothese bietet festen Halt und führt vor allem im Unterkiefer zu deutlich spürbaren Verbesserungen. Es gibt herausnehmbare und verschraubte, festsitzende Totalprothesen als Brückenkonstruktion.

Um den Sitz der Totalprothese zu verbessern, mehr Platz für die Zunge zu schaffen und die Stabilität zu erhöhen, kann eine individuell angepasste dünne Metallbasis eingearbeitet werden. Gleichzeitig wird dem Bruchrisiko entgegen gewirkt. 

Metall ist in der Passgenauigkeit der Kunststoffbasis überlegen. Die Formbeständigkeit und Abnutzungsresistenz liegt höher als bei Kunststoff. Es treten weniger Deformationen auf. Metall weist eine höhere Biokompatibilität auf. Mit einer Metallbasis wird eine Stabilisierung und, vor allem im Oberkiefer, ein besserer Tragekomfort gewährleistet. 

Doch auch mit Kunststoff lassen sich gute Ergebnisse erzielen.
Voraussetzung für passgenaue Totalprothesen ist, neben einer exakten Funktionsabformung durch den Zahnarzt, ein Herstellungssystem, bei dem Materialien und Geräte exakt aufeinander abgestimmt sind.
Um auch bei der Überführung der Totalprothesen in Kunststoff exakte Ergebnisse zu erzielen, verwenden wir ein druckluftbetriebenes Injektionsverfahren, bei dem eine hohe Passgenauigkeit und sehr gute Materialeigenschaften gewährleistet sind. 
Eine exakte Okklusion wird mit dem druckluftbetriebenen Injektionsverfahren nachweislich erreicht. So kann die Wachsmodelation exakt in Kunststoff umgesetzt werden. Die Totalprothese sitzt passgenau und stabil auf der Abformung.